Informationen für die Menschen im Dreiländereck von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz

Ab morgen in NRW: Wer in „Schlüsselberufen“ arbeitet hat Anspruch auf Kinderbetreuung, unabhängig von der familiären Situation. Mehr dazu bei Kreis Siegen-Wittgenstein.

Neue Informationen vom Kreis Siegen-Wittgenstein:

„Übers Wochenende sind im Kreisgesundheitsamt neun neue positive Corona-Testergebnisse eingegangen.

Erfreulich: eine Seniorin aus Siegen ist als genesen aus der Überwachung durch das Kreisgesundheitsamt entlassen worden!

Aktuell 47 Personen in Siegen-Wittgenstein, die bestätigt mit dem Coronavirus infiziert und erkrankt sind.

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot erlassen, das ab Montag (23. März 2020) in Kraft tritt. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt.

Landrat Andreas Müller. „Es ist nicht leicht, Abstand zu Menschen zu halten, denen man eng verbunden ist. Aber in dieser Ausnahmesituation ist die Vermeidung von sozialen Kontakten der einzige Weg, Menschenleben zu bewahren!“ 

Künftig müssen auch Friseure, Nagelstudios, Tätowierer und Massagesalons schließen.

Therapeutische Berufe, insbesondere Physio- und Ergotherapie, bleiben gestattet, soweit medizinisch notwendig. 

Bau- und Gartenbaumärkten sowie Floristen bleiben offen, wenn geeignete Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen getroffen wurden. 

Wichtiger Hinweis von Dr. Christoph Grabe, Leiter des Kreisgesundheitsamtes: 

„Jeder, der das Gefühl hat, mit dem Coronavirus infiziert sein zu können, sollte für 14 Tage alle sozialen Kontakte meiden, Abstand von anderen Menschen halten und sich am besten zu Hause isolieren – egal ob er getestet wurde oder nicht.“ Bei schweren Grippesymptomen auf jeden Fall einen Arzt kontaktieren. 

Die ausführlichen Infos zu all diesen Themen gibt es hier: https://bit.ly/2UqIxmM

Informationen aus dem Lahn-Dill-Kreis:

Zahlen (Quelle Robert-Koch-Institut – die tatsächlichen liegen höher):

Kreis Siegen-Wittgenstein:

15 bekannte Fälle, 5 je 100 000 Einwohner

Lahn-Dill-Kreis:

47 bekannte Fälle, 19 je 100 000 Einwohner

Westerwaldkreis:

60 Fälle, 30 je 100 000 Einwohner. Eine Person gestorben

Kreis Altenkirchen:

4 Fälle, 3 je 100 000 Einwohner

Nützliche Links:

Hessen:

Sozialministerium

Rheinland-Pfalz:

Sozialministerium