Drei Kulturjobs.

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DER KULTURORGANISATOR

Philippo Gianetta kommt aus Genua, hat dort ein deutsches Abitur gemacht  und in Italien zunächst Wirtschaft mit dem Schwerpunkt auf dem Logistiksektor studiert,  dann Kulturmanagement. Jetzt arbeitet er als Kommunikations- und Marketingchef bei dem Berliner Digitalkunst-Festival Transmediale.  Diesen Beruf gab es in dieser Form noch gar nicht, als er sich nach dem Abitur für ein Studienfach entschied. Deswegen rät er Studienanfängern, flexibel zu bleiben und an den eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu arbeiten. Wohin in sein eigener Berufsweg führt, weiß er noch nicht. Möglicherweise macht er in einem Jahr etwas ganz anderes.

 

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DIE DREHBUCHSCHREIBERIN

Meriko Gehrmann wollte eigentlich Lehrerin werden, dann machte sie parallel zum Studium ein Volontariat zur Zeitschriftenredakteurin und kam als Quereinsteigerin in die Fernsehbranche: Seit zehn Jahren verfasst sie Drehbücher. Einige „soaps“ hat sie geschrieben; mittlerweile sind Krimis ihr Metier. Sie schreibt zum Beispiel Kommissar Stolberg vor, welche Fälle er zu lösen hat und sorgt für Spannung in der SOKO Köln.  Dabei greift sie immer wieder auf ihr Wissen aus dem Soziologie-Studium zurück.

 

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DER SPORT-ÖFFENTLICHKEITSARBEITER

Arkade Miller wollte eigentlich  nach seinem Magister-Examen in Osteuropastudien nahtlos weiterstudieren und seine Doktorarbeit schreiben. Doch es war schwierig für ihn, gleichzeitig seinen Lebensunterhalt zu verdienen und für die Dissertation zu recherchieren. Nach erfolglosen Bewerbungen bei Museen und Kulturorganisationen macht er jetzt eine Ausbildung zum PR-Manager bei einer Sportagentur. Er hat festgestellt: Öffentlichkeitsarbeit zu machen und dabei viel formulieren, planen, präsentieren und schreiben, entspricht genau seinen Fähigkeiten. Viele Kollegen in der Branche haben außerdem auch ein geisteswissenschaftliches Studium absolviert.