Für die Entwicklung eines neuen Medikamentes muss der Wirkstoff auch an Tieren getestet werden, bevor er in die klinische Erprobung geht. Eine neue Technologie macht Tierversuche zwar nicht überflüssig, aber verringert sie erheblich. Zudem verringert sie auch die Gefahren für die Patienten in der klinischen Erprobungsphase des Medikamentes. Forscher der Technischen Universität Berlin experimentieren dazu mit Miniatur-Laboren, die unter andere…

Für die Entwicklung eines neuen Medikamentes muss der Wirkstoff auch an Tieren getestet werden, bevor er in die klinische Erprobung geht. Eine neue Technologie macht Tierversuche zwar nicht überflüssig, aber verringert sie erheblich. Zudem verringert sie auch die Gefahren für die Patienten in der klinischen Erprobungsphase des Medikamentes. Forscher der Technischen Universität Berlin experimentieren dazu mit Miniatur-Laboren, die unter anderem vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik in Dresden entwickelt werden. Diese Labore stellen den menschlichen Körper und die Funktionen von Organen auf einem Objektträger dar.

 

 

Es klackt, ungefähr alle zwei Sekunden ein Mal.

Das Geräusch kommt aus einem Kasten, der so groß ist, dass etwa ein Laib Brot hineinpasst. Innen drin ist ein kleines Regal, mit einem eingeschobenen Objektträger, wie man ihn aus dem Chemieunterricht kennt. Winzige Kanäle durchziehen den Objektträger, der aus mehreren Schichten zusammengepresst ist.

Das Klackern ist so etwas wie ein Herzschlag, erklärt Frank Sonntag. Er ist Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut in Dresden, und der Kasten mit dem klackenden Objektträger ist ein Mensch, zumindest ein klein wenig.

 

„Das ist also ein Mikrofluidik-System mit integrierter Mikropumpe, die das Herz nachbildet, mehreren Kanälen, die unsere Blutgefäße nachbilden und einzelnen Kammern, in denen unterschiedliche Zellen wachsen, die unseren Organen entsprechen sollen. Weil im normalen Körper sind ja auch mehre…
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