Salaam Schalom: Juden, Muslimen, Christen und Atheisten machen mit

In den Berliner Stadtteilen Neukölln und Wedding leben besonders viele Muslime, vor allem Menschen mit arabischen und türkischen Wurzeln. Sind die Stadteile deswegen gefährlich für Juden? Dies hatte ein Rabbiner behauptet. Und der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schustert,  hat Juden geraten, in Vierteln mit hohem muslimischem Bevölkerungsanteil auf das Tragen der Kippa möglicherweise zu verzichten…


Wochenmarkt am Donnerstag auf dem Hermannplatz in Neukölln.

In den Berliner Stadtteilen Neukölln und Wedding leben besonders viele Muslime, vor allem Menschen mit arabischen und türkischen Wurzeln. Sind die Stadteile deswegen gefährlich für Juden? Dies hatte ein Rabbiner behauptet. Und der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schustert,  hat Juden geraten, in Vierteln mit hohem muslimischem Bevölkerungsanteil auf das Tragen der Kippa möglicherweise zu verzichten. Berlins Bürgermeister Müller widerspricht, es gebe keine kein „no go-areas“ in Berlin.

Und auch ein junger Nachwuchs-Rabbiner will das Gegenteil beweisen. Er lebt nämlich gerne in Neukölln und hat eine Initiative gegründet: Salaam-Schalom. „Frieden“ auf Arabisch und auf Hebräisch. Das war vor gut einem Jahr. Seitdem gibt es diese Initiative, informell, ohne feste Vereinsstrukturen, aber sehr aktiv.  Sie wurde von Bundespräsidenten eingeladen, und längst geht es nicht mehr nur um Neukölln als vermeintliches “No Go”- Gebiet für fromme Juden. Denn in dem einen Jahr seit der Gründung ist viel passiert: Der Gaza-Krieg, religiös motivierte Anschläge in Paris und Kopenhagen. Salaam Schalom will allerdings die große Politik außen vor lassen und setzt auf Begegnungen im Alltag.

Berlin, Hermannplatz, Ecke Sonnenallee. Ein billiger Bäcker mit türkischen Süssspeisen, ein Döner-Stand, daneben dicke Bockwurst mit Toastbrot…
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